03. April 2025

Gremien von AVV, VRS und go.Rheinland tagen erstmals gemeinsam

Verbandsversammlungen stellen in Aachen Weichen für zentrale Projekte
Das Foto zeigt die Gremienmitglieder bei der ersten gemeinsamen Sitzung am 03.04.2025 in Aachen. © go.Rheinland GmbH © go.Rheinland GmbH

Aachen/Köln. Ein historischer Moment für die Gestaltung der Mobilität im Rheinland: Erstmals in der Geschichte des Aachener Verkehrsverbunds (AVV), des Verkehrsverbunds Rhein-Sieg (VRS) und von go.Rheinland tagten ihre politisch Verantwortlichen heute gemeinsam.

In Aachen trafen die Mitglieder der Verbandsversammlungen heute zusammen, um konkrete Weichen für eine noch engere Zusammenarbeit zu stellen. Dabei ist die erste gemeinsame Sitzung bereits der „Vollzug“ eines ersten elementaren Projekts: Zu Beginn des Jahres 2023 hatten sich VRS, AVV und go.Rheinland mit dem Programm go.Synergie auf den Weg gemacht, um näher zusammenzurücken, noch besser zusammenzuarbeiten und Projekte stärker gemeinsam voranzutreiben. „Wir wollen die Effizienz steigern und Synergien nutzen. Wir intensivieren im Sinne der Fahrgäste unsere Zusammenarbeit und denken die Zukunft der Mobilität im Rheinland verbundraum-übergreifend und damit noch ganzheitlicher. Mit der ersten gemeinsamen Gremiensitzung trägt go.Synergie nun auch nach außen sichtbar Früchte“, betont Hans-Peter Geulen, Geschäftsführer von AVV und go.Rheinland und verantwortlich für das Programm go.Synergie.

So arbeiten die Teams der drei Unternehmen unter anderem Hand in Hand an einer gemeinsamen Digitalisierungsstrategie, an der Zusammenführung der Mobilitätsplattformen und der Weiterentwicklung von Tickets und Tarif. Dr. Norbert Reinkober, Geschäftsführer von VRS und go.Rheinland: „Die intensivierte Zusammenarbeit wird hierdurch bald auch für die Fahrgäste wirksam. Die Menschen in der Region empfinden sich als Rheinländerinnen und Rheinländer – und so reisen und pendeln sie auch. Sie wollen sich keine Gedanken machen, wenn sie die heutige Verbundgrenze bei Düren hinter sich lassen. Wir haben das verstanden und planen die Mobilität dieser 4,5 Millionen Menschen nun noch gesamthafter.“